Autor:
Dr Franjo Komarica

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Eine Auswahl der Dokumente des Bischofs und des bischöflichen Ordinariats von Banja Luka aus den Kriegsjahren 1991-1995


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GEMEINSAME APPELLE DER RELIGIÖSEN WÜRDENTRÄGER VON BANJA LUKA


"LASST UNS DEN FRIEDEN RETTEN!
LASSEN WIR NICHT ZU, DASS DER KRIEG SICH AUSBREITET!"
Gemeinsamer Appell der obersten religiösen Repräsentanten von Banja Luka an alle Gläubigen der katholischen Kirche, der serbisch-orthodoxen Kirche und der islamischen Glaubens­gemeinschaft und an alle Mitbürger und Menschen guten Willens "FRIEDE - SALAM - EUCH UND EUREN RUHELOSEN HERZEN!"
(Banja Luka, den 04. April 1992)

Weil wir mit Ihnen nicht nur den Reichtum des Glaubens an einen Gott, Schöpfer und einzigen Herrn über jedes Menschenleben teilen, sondern auch den Wunsch nach einem friedlichem Zusammenleben aller Menschen hier in­nerhalb des Gebiets unserer gemeinsamen Heimat, richten wir unseren vom Herzen kommenden, brüderlichen und nachbarlichen Aufruf an Sie:
LASST UNS DEN FRIEDEN RETTEN!
LASSEN WIR NICHT ZU, DASS DER KRIEG SICH AUSBREITET!
Im Namen Gottes und im Namen der Brüderlichkeit beschwören wir Sie alle, und insbesondere all jene, die für das Schicksal unschuldiger Menschen Verantwortung tragen:
- Zertreten und vernichten Sie nicht das Wertvollste, was wir besitzen - die menschliche Würde, weder die eigene noch die anderer;
- Hindern Sie nicht die Zukunft des Zusammenlebens in Frieden und gegenseitiger Achtung aller legitimen Rechte eines jeden Einzelnen unter uns;
- Reißen Sie nicht die kostbaren Brücken der nachbarlichen, freundschaft­lichen und verwandtschaftlichen Beziehungen ein!
Wir sind überzeugt, daß unter uns kein einziger normaler Mensch ist, der Krieg und die Zerstörung all des Guten wünschen würde, das unsere Vorfahren für uns geschaffen haben, insbesondere des friedlichen Zusammenlebens und der glücklichen Zukunft aller Bewohner unserer Gegend.
Unterstützen wir mit Gebet alle konstruktiven Gespräche und Vereinba­rungen aller verantwortlichen Menschen sowohl innerhalb als auch außerhalb dieser Stadt, und bitten wir sie, alles zu unternehmen, um die zerstörerische und todbringende Sprache der Gewalt und der Waffen zu verhindern!
Eine solche Sprache kann nur die Sprache der Hölle sein. Ihrem Wesen nach ist sie gegen den Menschen, und deshalb kann sie niemanden glücklich machen!
Die heiligen Bücher des Christentums und des Islam betonen, daß der Frieden das Werk der Gerechtigkeit und der Wahrheit ist. Niemand, der Unge­rechtigkeit tut und Lügen sät, kann sich wahrhaftigen und langwährenden Frie­den erhoffen.
Wir rufen daher alle auf, vor allem aber die Gläubigen aller drei Konfes­sionen, wahrhaftige und engagierte Friedensstifter unter ihren Nachbarn und Bekannten zu sein; daß sie das Vertrauen zueinander bewahren; daß sie das Übel, das andere unter sie zu streuen versuchen, gemeinsam verhindern. Und alle gemeinsam flehen wir noch inbrünstiger zu dem allmächtigen Gott um Frie­den in uns und unter uns.
Brüder und Freunde,
in diesem für uns alle schicksalhaften Augenblick rufen wir Ihnen noch­-mals zu: "Widersetzen wir uns gemeinsam dem Bösen, schaffen wird das ge­meinsame Gute!"
Gott selbst, der den Menschen am meisten liebt und beglückt, verlangt dies von uns, in diesem Augenblick wie auch sonst; dies erwarten mit Recht die jetzige und die künftige Generation unserer Mitbürger, unserer Ortsbewohner! Wir dürfen sie nicht verraten! Möge der gütige und gnädige Gott uns allen bei dieser edlen und wichtigen Aktion beistehen.

 + FRANJO, Bischof von Banja Luka
+ JEFREM, Episkopus von Banja Luka
IBRAHIM, Mufti von Banja Luka

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HALTEN SIE DEN STURM DES KRIEGES AN UNSEREN GRENZEN AUF!
Gemeinsamer Appell der religiösen Oberhäupter in Banja Luka an den Bürgermeister von Banja Luka und an alle verantwortlichen Politiker dieser Gemeinde und dieses Bezirks.
(Banja Luka, den 06. Juni 1992)

Sehr geehrte Empfänger dieses Schreibens,
mit den Greueln der blindwütigen Zerstörungen des Krieges und der sich in unserer Heimat abspielenden Ermordung und Vertreibung unschuldiger Män­ner, Frauen und Kinder vor Augen, können und wollen wir nicht länger ohn­mächtige, stumme Zeugen einer schrecklichen Katastrophe sein, die bereits ent­setzliche Folgen für unser aller Zukunft zeitigte.
Als geistliche Oberhäupter der drei größten Religionsgemeinschaften in diesem Gebiet, der katholischen Kirche, der serbisch-orthodoxen Kirche und der islamischen Glaubensgemeinschaft, haben wir schon mehrmals in jeder nur möglichen Weise versucht, aktiv zum Frieden bzw. zum Abbau der Spannungen zwischen unseren Völkern beizutragen. Wir haben zahlreiche Aktionen inner­halb unserer jeweiligen Gemeinschaft durchgeführt, gemeinschaftliche Gebets­versammlungen abgehalten, öffentliche Aufrufe ergehen lassen und Gespräche mit verantwortlichen Politikern unseres gesamten Gebiets geführt. Jedesmal, wenn Menschen, die versucht gewesen waren, sich gegen Mitmenschen oder das Nachbarvolk zu wenden, unseren Appellen Folge leisteten, gleich, wo und zu welchem Zeitpunkt, waren wir froh und dankten Gott. Sehr niedergeschla­gen waren wir jedesmal, wenn die Waffe anstelle der Gespräche trat oder aber unbegründeter Argwohn fruchtbare Gespräche über eine bessere Zukunft für unser gemeinsames Leben in diesem Gebiet unmöglich machte.
Als Menschen und Gläubige, die gleichzeitig jeweils Angehörige eines unserer drei Staatsvölker sind, verurteilen wir entschieden Gewaltakte jeder Art und die einseitige Lösung aktuell er politischer und gesellschaftlicher Probleme. Wir verurteilen alle Mordtaten an unschuldigen Menschen, die Zerstörung pri­vaten und gesellschaftlichen Eigentums und jegliche Vertreibung von Menschen von Orten, wo sie jahrhundertelang heimisch waren. Gleichfalls verurteilen wir jedwede Bedrohung des Lebens von im religiösen Dienst tätigen Menschen und die Schändung religiöser Gebäude.
Wir appellieren an Sie, Herr Vorsitzender, als Bürgermeister für alle Einwohner unserer Gemeinde Banja Luka zuständige Persönlichkeit, wie auch an alle verantwortlichen Politiker in diesem unserem Gebiet, in dem man sich bis jetzt gegen die Greuel des Krieges stemmen konnte, alles zu tun, damit der Sturm des Krieges an unseren Grenzen aufgehalten wird, und damit da, wo es leider schon zu bewaffneten Zwischenfallen oder sogar zu Gefechten gekom­men ist, unverzüglich alle weiteren todbringenden und unmenschlichen zerstö­rerischen Handlungen unterbunden werden und wieder gerechter Frieden herge­stellt wird.
Von neuem appellieren wir in diesem Rahmen gemeinsam an alle Gläu­bigen sowie an alle Wohlgesinnten, denen der Frieden am Herzen liegt, daß sie gemeinsam ihr Heim bewachen und die immer knapper werdenden Lebensmit­tel - und Medikamenten Vorräte sowie alle sonstigen Güter miteinander teilen. Die Gläubigen fordern wir auf, Gott um Hilfe, Trost und Frieden zu bitten. Wir sind uns bewußt, daß nur Gott, unser gemeinsamer Schöpfer und Retter, es vermag, die harten, irregeführten Herzen der Kampflustigen zu erweichen und die Verfeindeten dazu zu bringen, sich nicht weiter von Haß und Rache leiten zu lassen, sondern sich auf den Weg der gegenseitigen Vergebung, der Liebe, der Freundschaft und des Friedens zu begeben. 

Dr. FRANJO KOMARICA, Bischof von Banja Luka
G. JEFREM MILUTINOVIÆ, Episkopus von Banja Luka
Had¾i IBRAHIM ef. HALILOVIÆ, Mufti von Banja Luka

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DRINGENDER GEMEINSAMER AUFRUF ZU GEGENSEITIGER ACHTUNG UND BEIDERSEITIGEN ZUGESTÄNDNISSEN
An alle in Genf mit der Zukunft von Bosnien und Herzegowina befaßten Unterhändler
(Banja Luka, den 04.September 1992)

 IM NAMEN DER MENSCHLICHKEIT!

Von unserem regulären Treffen in Banja Luka vom 04. September 1992 aus richten wir als oberste Würdenträger der drei größten religiösen Gemein­schaften im Gebiet der Bosanska Krajina, der katholischen Kirche, der serbisch-orthodoxen Kirche und der islamischen Glaubensgemeinschaft, an alle derzeit mit der Zukunft von Bosnien und Herzegowina befaßten Unterhändler den

DRINGENDEN GEMEINSAMEN AUFRUF
zu gegenseitiger Achtung und beiderseitigen Zugeständnissen!

Wir tun dies im Namen des Göttlichen Gesetzes der Liebe und des Frie­dens, im Namen der Menschlichkeit, im Namen der vielen leidenden Kinder, trauernden Mütter, sterbenden Kranken und entkräfteten Alten, der Vertriebe­nen und all der anderen in ihrem Dasein bedrohten Menschen im Gebiet der Bosanska Krajina und im gesamten Territorium von Bosnien und Herzegowina. Wir bitten ALLE VERANTWORTLICHEN bereits jetzt, als gemeinsame Geste ihrer Bemühungen um eine gerechte Beendigung des blutigen kriegerischen Konflikts, zu veranlassen, daß unverzüglich die Blockaden des Elektrizitätssystems und des Post- und Fernmeldeverkehrs und da, wo dies schon möglich ist, auch die des Eisenbahn- und Straßenverkehrs aufgehoben werden!
Die entsetzlichen Folgen des Krieges: Ruinen, Hunger, Not, Krankhei­ten, Epidemien und Erwerbslosigkeit wie auch die kommende kalte Jahreszeit bedrohen das Dasein einer mit jedem Tage steigenden Anzahl unschuldiger Zi­vilisten im gesamten Gebiet von Bosnien und Herzegowina.
Vor Gott und der gesamten Menschheit beschwören wir Sie: - Setzen Sie endlich diesem schrecklichen unsinnigen Krieg, den unnöti­gen schweren Leiden und dem Sterben vieler Hunderttausend unschuldiger Men­schen - Ihrer Brüder und Schwestern - ein Ende! LASSEN SIE UNS ALLE GOTTES VOLK SEIN!

 Franjo Komarica, Bischof von Banja Luka
Jefrem Milutinoviæ, Episkopus von Banja Luka
Ibrahim Haliloviæ, Mufti von Banja Luka

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WIR VERURTEILEN ALLE VERBRECHEN UND FORDERN SCHUTZ FÜR ALLE SCHUTZLOSEN!
Aufruf der religiösen Oberhäupter in Banja Luka an alle Gläubigen der katholischen Kirche, der serbisch-orthodoxen Kirche und der islamischen Glaubensgemeinschaft und an alle Menschen guten Willens
(Banja Luka, den 23. Dezember 1992)

Bei ihrem soeben abgehaltenen Treffen in der Schweiz haben führende Repräsentanten der katholischen Kirche, der serbisch-orthodoxen Kirche und der islamischen Glaubensgemeinschaft unseres Landes am 23. Dezember alle Menschen zum Gebet und zu Solidarität mit allen bedrohten Menschen und Völkern in Bosnien und Herzegowina und in den anderen ebenfalls vom Krieg erfaßten Gebieten des ehemaligen Jugoslawien aufgerufen.
Wir schließen uns bei dieser Gelegenheit mit unserer Stimme und unse­ren Gebeten an und wenden uns erneut an Sie, unsere Gläubigen, und an alle Menschen guten Willens in unserer Stadt und unserer Region und außerhalb derselben:
1. Da es unser Anliegen ist, als aufrichtige Erbauer und Bewahrer eines gerechten Friedens und eines möglichen Miteinander für alle in unserem Gebiet lebenden Menschen zu wirken, haben wir bereits mehrmals Aufrufe zur Erhal­tung des kostbaren Friedens ergehen lassen. Es ging uns darum, zusammen mit Ihnen den einzigen Gott anzurufen, damit er uns vor Haß, Rache und den Lei­den des Krieges bewahre. Ohne Zögern haben wir auch andere friedensstiftende Aktionen, soweit solche realisierbar waren, in die Wege geleitet, als sich der Feuersturm des Krieges auch unserem Gebiet näherte und Menschenleben und Dinge, die uns besonders kostbar sind, vernichtete.
2. Wir haben schon mehrmals gemeinsam alle gegen die Rechte und die Würde des Menschen gerichteten Gewaltakte verurteilt und unser aufrichtiges Mitgefühl all denen ausgedrückt, die ihre liebsten Menschen verloren haben oder andere schreckliche Auswirkungen erdulden mußten, wie sie jeder Krieg, insbesondere aber dieser schmutzige, unbarmherzige und uns aufgezwungene, mit sich bringt. Auf der Grundlage des Glaubens, zu dem wir uns bekennen, und der Glaubensgesetze, die wir auslegen und verteidigen, waren wir bestrebt, jede Gelegenheit zu nutzen, um uns gegen Haß und Rache, gegen Gewaltakte jeder Art und gegen die Unterdrückung der Rechte und der Würde eines jeden Men­schen auszusprechen.
3. Wir wiederholen dies alles auch jetzt mit Nachdruck:
- Wir verurteilen einmütig und mit offener Empörung alle Verbrechen, alle Akte der Erniedrigung, alle Schikanen und Quälereien, Massaker und Miß­handlungen, jede Form der Rechtlosigkeit und Gesetzlosigkeit und alle Zerstö­rungen, Brandstiftungen, Vernichtungen und Plünderungen.
- Im Bewußtsein unserer moralische» Pflicht und unserer Verantwortung vor Gott und in der Überzeugung, daß es keinen besseren und auch keinen si­chereren Ausweg aus dem Teufelskreis todbringenden Hasses und immer stär­kerer Gefahr neuer Leiden und Zerstörungen gibt, appellieren wir erneut an Sie, die Sie uns hören wollen:
Brüder und Freunde, machen Sie halt vor dem Bösen, vor der Gewalt! Gehen Sie in sich und prüfen Sie Ihr Herz und Ihr Gewissen, und stellen Sie, wenn darin kein Frieden herrscht, diesen wieder her! Haß, Rache und Waffen werden Ihnen niemals den wahren und ersehnten Frieden bringen. Er ist allein durch Vergebung, Liebe und eine zur Versöhnung ausgestreckte Hand erreich­bar! Wenn Sie Frieden mit sich selbst erreichen, kommen Sie zur Versöhnung mit Gott und Ihren menschlichen Brüdern. Auf diesem Wege werden Sie zu wahren Friedensstiftern, schaffen. Sie Toleranz, Vertrauen, Frieden, Freiheit und Menschlichkeit und all das, was eines Menschen und unseres Glaubens an den einen gemeinsamen Gott, den Schöpfer, Retter und Richter aller Menschen, würdig ist.
4. Wir sagen all jenen unter Ihnen unseren aufrichtigen Dank, die sich bisher mit allen Kräften bemüht haben, dem Bösen Widerstand entgegenzuset­zen, Böses nicht mit Bösem zu vergelten und anderen nicht anzutun, was sie selbst nicht erleiden möchten. Wir danken auch Ihnen, die Sie für öffentliche Ruhe und Ordnung Verantwortung tragen, für all Ihre so wertvollen Bemühun­gen zur Verhinderung von größerer Gesetzlosigkeit und Anarchie und von grö­ßeren Leiden vieler unschuldiger Menschen.
5. Erwarten wir nicht von Außenstehenden, daß sie uns mehr und besser helfen als wir dies selbst untereinander tun können und müssen! Wir alle kön­nen nicht noch mehr böses Blut und Vernichtung ertragen! Wir brauchen hier in unserem Gebiet einen gerechten Frieden und echte Versöhnung, aber keine -Gott verhüte - neuen chronischen Herde des Konflikts und des Unglücks.
6. Wir rufen Sie alle, die Sie über Krieg und Frieden entscheiden, auf und beschwören Sie im Namen Gottes, sich endlich für einen gerechten Frieden zu entscheiden und so durch die Beendigung der Kriegshandlungen die Vorbedin­gungen für eine friedliche Lösung aller anliegenden Probleme zu schaffen!
- Wir fordern im Namen der Menschlichkeit von allen Zuständigen, daß für eine ständige Möglichkeit der Heranschaffung humanitärer Hilfe für alle Menschen ohne jeden Unterschied gesorgt wird, daß unverzüglich alle Gefan­genen aus den Lagern und Gefängnissen entlassen werden und daß alle Vertrie­benen und Flüchtlinge die Möglichkeit erhalten, baldigst nach Hause zurückzu­kehren!
7. Wir bitten den allmächtigen Gott und flehen ihn an, daß unser aufrich­tiges Verlangen und unser Ruf nach Frieden und nach einem menschenwürdi­gen gemeinsamen Leben für alle, ein Wunsch, den wir mit Millionen von Frie­densstiftern in unserem gequälten Land und im Ausland teilen, erhört wird und Frucht tragen möge, damit alle Feindseligkeiten möglichst bald ihr Ende finden und frische Kräfte zur Entwicklung neuer Freundschaften und eines glückliche­ren Lebens und zur Gestaltung der Zukunft für uns alle erweckt werden! 

+ Franjo Komarica, Bischof von Banja Luka
+ Jefrem Milutinoviæ, Episkopus von Banja Luka
Haliloviæ Had¾i Ibrahim, ef., Mufti von Banja Luka

Appell übermittelt an:
die serbisch-orthodoxe Diözese Banja Luka
den Rat der islamischen Glaubensgemeinschaft in Banja Luka - Büro des Mufti
das katholische bischöfliche Ordinariat in Banja Luka
alle serbisch-orthodoxen Pfarreien, Ausschüsse der islamischen Glaubensgemeinschaft und katholischen Pfarrbüros
den Heiligen Synod der serbisch-orthodoxen Kirche - Belgrad
das Meschihat der islamischen Glaubensgemeinschaft - Sarajevo
das BK-Sekretariat - Sarajevo, Zagreb
die Nuntiatur des Heiligen Stuhls - Belgrad
Mag. Predrag Radiæ, den Bürgermeister von Banja Luka
Generalmajor Momir Taliæ, den Kommandeur des 1. Krajina-Korps
Tanjug - Belgrad
HINA - Zagreb
"Glas srpski" - Banja Luka
den Fernsehsender Banja Luka
Radio Banja Luka

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"LASST UNS DEN FRIEDEN RETTEN! LASSEN WIR NICHT ZU, DASS DER KRIEG SICH AUSBREITET!"

HALTEN SIE DEN STURM DES KRIEGES AN UNSEREN GRENZEN AUF!

DRINGENDER GEMEINSAMER AUFRUF ZU GEGENSEITIGER ACHTUNG UND BEIDERSEITIGEN ZUGESTÄNDNISSEN

WIR VERURTEILEN ALLE VERBRECHEN UND FORDERN SCHUTZ FÜR ALLE SCHUTZLOSEN!

 

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